20
Okt-2019

Neue Marienbildstöcke eingesegnet

Bei sehr regnerischem Wetter nahmen zwanzig Gläubige an der Einsegnung der zwei neuen Marienbildstöcke in Dedenborn-Rauchenauel teil. Pfarrer Michael Stoffels hatte sich die Zeit genommen, und so traf man sich zunächst in Rauchenauel auf dem kürzlich neu gewidmeten „Hans-Josef Hilsenbeck-Platz“ um den dortigen bereits im Mai aufgestellte Marienbildstock unter Gottes Segen zu stellen. Anschließend ging es zu Fuß oder per Auto etwas höher zur neuen Anlage im „Pädchen“ zwischen Rauchenauel und Dedenborn. Hier hat Heinz Nellessen zusammen mit seiner Frau Ingrid sowie einigen weiteren Helfern ein neues sehr schönes Kleinod geschaffen. Die Anlage, bestehend aus einem weiteren Marienbildstock sowie einer schönen Felsenanlage und einer Ruhebank für die Gläubigen und müden Wanderer, komplettieren das Gesamtbild.

P1000394Foto (Archivbild): Karl-Heinz Hoffmann

Mit einigen kurzen Worten wurde auch diese Anlage von Pfarrer Stoffels unter den Segen Gottes und der Gottesmutter Maria gestellt. Ortsvorsteher Helmut Kaulard nutzte anschließend die Gelegenheit allen beteiligten Personen, die die beiden Marienbildstöcke ermöglicht haben, zu danken und etwas über deren Entstehung zu erzählen. Mit einer kleinen Feierrunde bei etwas Sekt, Bier und Mineralwasser trotzte man dem Regen und kurz hörte dieser sogar auf. Wahrlich ein Zeichen, dass die heilige Mutter Gottes bereits die Einsegnung wahrgenommen hat und ein Einsehen mit den anwesenden Gläubigen hatte.

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Zur Entstehungsgeschichte der beiden Marienbildstöcke:

Ein in Dedenborn ansässiger Garten- & Landschaftsbauer, aber im Nordkreis AC (Alsdorf, Wüselen, Baesweiler, etc.) tätig, hat über einige Grabauflösungen von den Vorbesitzern das Angebot erhalten besagte Marienbildstöcke vor der Vernichtung zu retten. Die Chance wurde von ihm ergriffen und zugleich hat er in Dedenborn, seinem neuen Heimatort, nachgefragt ob der Ort Verwendung in irgendeiner Form hierfür hätte. Bei dem Kunstmaler Heinz Nellessen waren diese in besten Händen und es wurden bereits unmittelbar nach dem Erhalt, Ideen gesammelt wo diese Bildstöcke eine neue Bleibe im Ort finden könnten. Für den ersten Marienbildstock fand sich schnell ein Aufstellplatz am neu gewidmeten „Hans-Josef Hilsenbeck-Platz“. Fachgerecht aufgearbeit von Heinz Nellessen gelangte somit der erste Bildstock zu seinem neuen Standort. Bereits früher, als dort noch kein Parkplatz war, stand in der besagten Kurve in Rauchenauel im Rurtal ein altes Wegekreuz.

Für den zweiten Marienbildstock erinnerte sich Kunstmaler Nellessen an eine Stelle oberhalb seines Elternhauses im alten Wegepfad Richtung Ortsmitte. Hier hatte früher stets eine Bank zur Rast gestanden. Diese war im Laufe der Jahre gealtert, verwittert und entfernt worden. In Erinnerung daran machte sich Heinz Nellessen daran die besagte Stelle vom Unkraut, Dornen, Moos usw. zu befreien. Die kleine Felswand wurde von Hand freigelegt. So wurde mit und mit von ihm und seiner Frau Ingrid ein wahres Kleinod geschaffen, was zum einen Platz für eine neue Bank (…gestiftet vom Verkehrsverein) und auch für den zweiten Marienbildstock schaffte.

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Alles in allem sind beiden Anlagen, sowohl in Rauchenauel auf dem „Hans-Josef Hilsenbeck-Platz“ wie auch im Pfad Richtung Dedenborn, bestens gelungen, und es gilt allen Beteiligten einen großen Dank für das Geschaffene auszusprechen.

Für den Ort Dedenborn und die Pfarrgemeinde

Helmut Kaulard, Ortsvorsteher

 

 

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